29. Juni 2020 – Christian Spannagel betonte im Interview mit der SZ, dass das Inverted-Classroom-Modell die Online- und Präsenzlehre verbindet. Es sei von Vorteil, dass während des Semesters kontinuierlicher gelernt werde und daher „der Lernstau vor Klausuren“ entfalle.

Wenig trennscharf werden in dem Interview leider die Begriffe verwendet – seit Corona ist es empfehlenswert geworden, zwischen asynchroner und synchroner Kommunikation zu unterscheiden, auch via Medien.

Mit der Aussage „Der Kern des ICM ist nicht digitale Lehre, sondern vorbereitete Präsenz” trifft er dennoch den Kern des Ganzen. Das ICM ist tatsächlich nicht zwingend „E-Learning“, denn wenn Lernende z. B. Buchtexte oder Skripte vorbereitend kennenlernen und aufbereiten sollen, kann das ebenso gut mit den analogen Printmedien erfolgen.

M. G.

Interview mit der SZ