Videoformate erleichtern das Studieren - Flipped Classroom Academy

27. Januar 2021 – Der Online-Blog „Studium und Lehre“ beruft sich auf eine umfassend angelegte Studie: Wenn Dozenten Videoformate einsetzen, seien die Probleme am geringsten.

Quelle

Die Studie selbst wurde im Sommersemester 2020 vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschum (DZHW) in Kooperation mit der AG Hochschulforschung der Universität Konstanz durchgeführt, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und in Praxispartnerschaft mit dem Deutschen Studentenwerk (DSW).

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Geräumige Erhebung

Knapp 28.000 Studierende an 23 Hochschulen hatten an den Befragungen im Zeitraum 15. Juni bis 10. August 2020 teilgenommen.

Es ging um den Einsatz digitaler Lehrfomate im Sommersemester 2020. Im Handumdrehen hatten die meisten Hochschulen digitale Lehr- und Lernformate angeboten, als die Schließungen der Einrichtungen erfolgten.

Top: Flipped Classroom

Auch wenn der Begriff „Flipped Classroom“ nicht vorkommt in der Zusammenfassung der Studienergebnisse, weist deren Fazit eindeutig darauf hin:

„Dabei zeigt sich, dass hochgeladene Videos besonders das individuelle Lernen fördern. Der Vorteil dürfte darin liegen, dass Videos mehrfach, im passenden Tempo und zum gewünschten Zeitpunkt angeschaut werden können.“ (S. 9)

Damit wird der Wert der individuellen Rezeption der Lehrinhalte hervorgehoben.

Zugleich wird unterstrichen, dass Videokonferenzen den Kontakt mit den anderen Studierenden und den Lehrenden aufgrund der direkten Interaktion förderten (vgl. S. 9).

Und es zeigte sich, „dass in Lehrveranstaltungen mit hochgeladenen Videos und vor allem mit Videokonferenzen die Studierenden mit dem erreichten Wissen und Können am zufriedensten sind. Für Lehrende an den Hochschulen empfiehlt es sich daher, diese beiden Lehrformate häufiger einzusetzen und insbesondere die aktiven Interaktionsmöglichkeiten zu stärken“ (S. 9).

Erforschenswert

Anschließend unterstreichen die Forscher:innen (S. 10), dass künftige Forschung der Frage nachgehen solle, welche Studierendengruppen in welcher Weise von der digital vermittelten Lehre profitieren und welche eher nicht.

Bericht über die Studie